Cusco

Cusco

Plaza das Armas in CuscoIn Cusco angekommen geht es erstmal ins Hostel. Ich habe ins La Boheme eingecheckt und wie der Name schon sagt, wird es wohl von Franzosen geführt. Zumindest spricht jeder dort französisch und ich bin mal der einzige Deutsche in einem Hostel. Und es gibt Crepes zum Frühstück!

Ich schleppe seit der Huayna Potosi Bestiegung immer noch einen Husten mit mir rum und deswegen lass ich es in Cusco etwas ruhig angehen. Ich schaue mir erstmal etwas die Stadt an und checke aus, wie ich am besten und günstigsten von hier zum Machu Picchu kommen. Der bekannsteste Weg ist mit dem Zug, aber für eine einfach Zugfahrt muss man schon um die 50€ auf den Tisch legen. Eine Kompletttour will ich nicht buchen, weil die Unterkunft und das Essen dann meistens furchtbar sind und deswegen buche ich mir nur einen Bus nach Hidroelectrica, welches circa 10 Kilomenter entfernt von Aquas Calientes, dem Ort unterhalb des Macchu Picchus, liegt. So muss ich zwar von Hidroelectrica nach Aquas Calientes hin und auch wieder zurück laufen, dafür kostet die Fahrt insgesamt nur 90 Soles (circa 23€). Plus 142 Soles für den Eintritt zum Macchu Picchu und dem Montana Macchupicchu.

Nachdem ich den Trip gebucht habe chille ich nur ein bisschen in der Stadt und probiere auch mal das typisch peranische Essen. Seviche (angemachter, roher Fisch – sehr gut!) und auch Meerschweinchen. Ich habe auf der Fahrt von Copacabana zwei Engländerinnen kennen gelernt, mit denen ich mich fast jeden Abend zum Essen treffe. Und tagsüber schaue ich mir die Stadt an. Cusco war die Hauptstadt der Inkas und auch heute erkennt man noch deutlich welche Bauten von den Inkas stammen und welche aus der Kolonialzeit. Insgesamt gefällt mir Cusco wirklich sehr gut. Sehr sauber mit schönen Gebäuden und Plätzen und super Restaurants. Ein riesen Unterschied zu Copacabana und La Paz.

Am 30. gehts dann los für 2 Tage richtung Machu Picchu!

Cusco von oben


Jacob