La Paz

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La PazIn La Paz angekommen checken wir gleich der Einfachheit wegen ins Wild Rover Hostel ein. Das Wild Rover ist eigentlich ein Irish Pub, der halt auch noch ein Hostel ist. Heißt aber im Klartext, dass hier jeden Abend Party ist. Wir kommen natürlich nicht aus und trinken dann am Abend noch 1-2 Bier. Nic muss um 5 Uhr zum Flughafen und hat gleich gar nicht geschlafen. Für mich ist die interessanteste Sache in La Paz die Besteigung des Huayna Potosi, was von hier aus mit Tour Agencies möglich ist. Allerdings vermutlich nicht, wenn ich jeden Abend im Wild Rover versumpfe und deswegen wechsel ich ganz diszipliniert das Hostel.

Am ersten „richtigen“ Tag in La Paz mache ich eine Walking Tour, die einem die interessantesten Flecke der Stadt zeigt. Am meisten Eindruck macht mit Sicherheit der Hexenmarkt und das San Pedro Gefängnis, welches dafür bekannt ist keine Wärter zu haben. Es organisiert sich innerhalb selbst mit Wahlen, verschiedenen Klassen von Zellen und so weiter. Nur von außen wird es bewacht. Danach erkundige ich dann mal bei verschiedenen Anbieter über die Huayna Potosi Besteigung.

Gondeln über La PazLa Paz ist auch dafür bekannt Gondeln als öffentliche Verkehrsmittel zu haben. Es gibt aktuell 3 Linien, aber weitere 3 sind im Bau. Eine Station ist nicht weit weg von meinem Hostel und so fahr ich mal nach El Alto. El Alto liegt über La Paz (und war auch mal ein Stadtteil davon) und man hat einen super Ausblick über die Stadt. Insgesamt ist die Stadt zwar nicht sehr schön (viele Autos, fast keine Häuser sind verputzt, Müll etc), hat aber trotzdem ihren Flair. Gerade die Märke und die Gebäude im Zentrum.

Von hier aus geht es jetzt auf eine 3 Tagestour in die Berge um den Huayna Potosi zu besteigen!


Jacob