Olympia in Rio de Janeiro

Olympia in Rio de Janeiro

Olympia Halbfinale Dänemark-Polen in RioFreitag Mittags gings also los mit dem Bus nach Rio. Oli musste Arbeit schwänzen, merkt schon keiner meinte sie. Die Busfahrt sollte eigentlich 6 Stunden dauern, was geheißen hätte dass wir um circa 17:00 Uhr in Rio ankommen. Genügend Puffer sollte man meinen, da das olympische Handball-Halbfinale um 20:30 angesetzt war. Kurz vor Abfahrt habe ich dann nochmal in den Olympiaplan geschaut und musste mir die Augen reiben, dass jetzt als Abendspiel anstatt Deutschland-Frankreich, Dänemark-Polen angesetzt war. Haben die werten Herren wohl spontan nochmal umterminiert, was mir natürlich nicht gefallen hat. Naja kann man nichts machen und so schlecht haben wir es dann mit dem Spiel ja auch nicht erwischt. Die Fahrt von Sao Paolo nach Rio hat dann etwas länger gedauert und in Rio war in Richtung Olympiagelände auch nur Stau, so dass wir’s erst pünktlich zu 2. Halbzeit zum Spiel geschafft haben. Dafür gabs dann Verlängerung 🙂

Danach gings dann ins Hostel nach Lapa. Was wir nicht wussten, in Lapa ist Freitag und Samstag mega Straßenfete. Das heißt rund ums Hostel war nur Party angesagt. Wir wollten dann natürlich gleich noch losziehen, aber irgendwie haben wir es dann doch nicht mehr gepackt. Dafür konnten wir dann am nächsten Tag früh los.

Escadaria Selarón in Lapa. Morgens noch ohne viele Touristen.Also haben wir noch vor dem Frühstück die bekannten Escadaria Selarón und die Umgebung Lapa besucht. Danach haben wir Hostel gewechselt um näher an den bekannten Touristenspots und der Copacabana zu sein. Am Nachmittag hab ich dann noch Lessi, die ich vom Volleyball kenne, auf eine Runde Beach-Volleyball an der Copacabana getroffen. Am Abend, dann in einer Art Bar das Fussball-Olympiafinale Deutschland-Brasilien geschaut. Waren die einzigen Deutschen in dem Laden und haben das natürlich auch raushängen lassen. Brasilien hat dann im Elfmeterschießen gewonnen und die Freude war grenzenlos. Man hat immer noch gemerkt wie tief das 7:1 von der WM gesessen hat.

Am Sonntag habe ich mir mit Oli noch etwas den Marathon angesehen, bevor sie wieder zurück nach Sao Paolo musste. Montag ist ja Arbeitstag. Ich habe am Abend dann etwas die Abschlusszeremonie geschaut und bin mit ein paar aus dem Hostel dann noch feiern gegangen. Am nächsten Tag habe ich mich mit Basti (den ich auch noch vom Volleyball kenne) getroffen. Wir wollten eigentlich irgendwo Beachen gehen aber leider hat es dann angefangen zu regnen. Also sind wir nur was Essen gegangen.

Christo RedentorAm Dienstag wollte ich endlich zum Cristo Redentor rauf. 2 aus dem Hostel und Basti schließen sich gleich an und wir beschließen hochzulaufen. Hat doch etwas gedauert aber es war es auf jeden Fall wert! Beim Runtergehen sind wir dann etwas in die Dunkelheit reingeraten, was aber nicht weiter ein Problem war. Nachts im Jungle auch abgehakt.

Eigentlich wollte ich am Dienstag schon zurück nach Sao Paolo fahren, aber irgendwie gab es immer noch einiges was ich in Rio sehen wollte und es war auch schon spät als wir vom Christo zurückkamen. Gi’s Schwester hat mir am Vorabend beim Essen gehen angeboten, dass ich bei ihr unterkommen kann. Das nahm ich dann dankend an und hatte somit noch einen vollen Tag mehr in Rio.

Blick über Rio vom ZuckerhutIch bin wieder mit Basti auf den Zuckerhut raufgefahren. Von oben sieht man erst einmal in was für einer außergewöhnlichen Lage zwischen Buchten und Hügeln Rio de Janeiro aufgebaut wurde. Eine Wahnsinnstadt! Danach gings dann auch gleich zum Ipanema Beach, den angeblich bestem Sonnenuntergang Rios. Leider war es etwas bewölkt aber dennoch war es ein schönen Ausklang für Rio. An dem Spot von dem man den Sonnenuntergang am besten sieht, sitzen jeden Abend Leute um das zu beobachten und wenn die Sonne schön untergangen ist klatschen alle 🙂

Danach ging’s zurück zu Mariana noch etwas essen, Zeug packen und ab zum Bus zurück nach Sao Paolo!


Jacob