San Andres – finally in Columbia

San Andres – finally in Columbia

 

San Andres von obenEndlich wieder im Warmen! Der Flug von Cusco über Lima und Bogota nach San Andres war eigentlich ganz entspannt. Mit der Ausnahme, dass mir keiner gesagt hat (und ich mich auch mal wieder nur mangelhaft informiert hatte…) das man nur nach San Andres darf wenn man auch ein Rückflugticket hat. Normalerweise wird man beim Check-In darauf aufmerksam gemacht, aber da ich aus Cusco direkt durchgecheckt wurde und dort natürlich niemand Bescheid wusste ging die Info an mir vorbei. Kurz vorm Boarding musste man die Inselsteuer, eine Art Eintritt bezahlen. Dabei wurde auch nochmal das Rückflugticket geprüft und ich hatte natürlich keines, da ich mir offen lassen wollte wie lange ich bleibe. Laut Airline war die einzige Möglichkeit mitzufliegen, dass ich noch schnell eines buche. Also wieder raus aus dem Sicherheitsbereich und zusammen mit dem Airlinemitarbeiter ins Avianca Office. Dort dann schnell einen überteuerten Flug gekauft und zurück zum Boarding. Hat dann doch noch alles geklappt und in der Ankuftshalle in San Andres hat eine kleine Band Stimmung gemacht. Ich war sofort im Urlaubsmodus.

Die Stadt San Andres ist so klein, dass ich dann vom Flughafen zum Hostel laufen kann. Es hat locker 30 Grad und Palmen überall. So hab ich mir das vorgestellt. Nach dem Check-In schau ein bisschen durch die Stadt, die doch etwas überlaufen ist. Vor allem mit Kolumbianern und auch jeder Menge Brasilianern, die dort Urlaub machen. Am Abend bin ich so kaputt von der Nacht am Flughafen in Bogota, das bis auf ein Bier in der Bar nicht mehr weit komme.

Am nächsten Tag checke ich mal die Tauchschulen aus und organisiere mir ein paar Tauchgänge. Weil es sich gerade anbietet und preislich nicht viel nimmt, mache ich gleich den „Advanced Open Water Diver“ hier. Bei Christian von Karibik Diver, einer deutschen Tauchschule auf der Insel. Am nächsten Tag geht es gleich los – nach 2 Jahren endlich wieder tauchen! Ich entscheide mich Freitag (2 Tauchgänge) und Montag (2 Tauchgänge + Nachttauchgang) zu machen. So kann ich am Wochenende etwas anderes machen und Abends Feiern gehen.

Das Tauchen auf San Andres macht dann echt Spaß, auch wenn es nicht so bunt ist und man nicht so viel sieht wie woanders. Dafür sehe ich das erste Mal richtig große Langusten und Krebse. Vor allem der Nachttauchgang lohnt sich total! Selten so etwas cooles gemacht!

Stress pur auf Johnny Kay IslandAn den Tagen zwischen den Tauchgängen mache ich dann mit ein paar Leuten aus dem Hostel die übliche Tour zu ein paar kleineren Inseln um San Andres herum. Die Strände und das Wasser sind echt mega schön, allerdings sind dort leider so viele Leute, dass man es nicht komplett genießen kann. Abends geht es zwei mal hintereinander ins CocoLoco, dem einzigen richtigen Club in der Stadt. Mit der ganzen Latino-Musik mal etwas anderes und auf jedenfall mega lustig.

Nach meinem zweiten Tauchtag mieten wir dann auch mal einen Tag ein Golf-Caddy um die Insel zu erkunden. Um die San Andres einmal zu umrunden muss man circa 30 Kilometer fahren. Viele Hotspots sind auch voller Touristen aber vor allem am Rocky Cay ist es ruhiger und ein echtes Paradies. Weißer Sand, chillige Musik und Pina Coladas.

Eigentlich war mein Flug am Donnerstag zurück nach Bogota. In der Eile beim Buchen am Flughafen habe ich allerdings nicht dran gedacht, dass ich vielleicht gar nicht nach Bogota zurück will. Also hab ich den Flug wieder gecancelled und mir einen neuen nach Cartagena gebucht. Allerdings erst am Freitag, weil es da deutlich billiger war. Ich kann also noch einen extra Tag hier chillen und hab auch endlich mal Zeit wieder was für den Blog zu schreiben. Übermorgen geht es also weiter nach Cartagena und eventuell auch an 1-2 Orte drum herum, bevor es nach Medellin geht 🙂

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Jacob