Sucre

Sucre

Ich bin also von Santa Cruz nach Sucre geflogen. Ein bequemer 35 Minuten Hop anstatt der nächsten Bustour. Nach der Landung schau ich aber dann irgendwie etwas verdutzt. Der Name der da am Airport steht ist irgendwie nicht der, den ich erwartet hätte. Auch mein Handy sagt mir, dass ich eher im Nirgendwo bin als in Sucre. Naja, alle anderen Passagiere wundern sich nicht also wird es schon passen. Im Hostel haben sie mir dann erzählt, dass der Flughafen erst einige Monate auf hat und noch nicht in den Online Karten und Reiseführern eingezeichnet ist.

In SucreAm ersten Tag lauf ich nur etwas durch die Stadt und überlege mir was ich hier eigentlich so machen will. Dann bekomme ich ne Nachricht von Nic, ein Spezl vom Manu aus Passau, dass er auch am gleichen Tag, im gleichen Hostel in Sucre ankommt. Wir machen am nächsten Tag dann eine Walking Tour und schauen uns die Highlights von Sucre zusammen an. Wir haben nen super Guide und vor allem die Märkte sind echt der Hammer. Ich kauf mir auch noch nen Pulli, in Uyuni soll es ja kalt sein. Echt eine sehr schöne Stadt, sehr sauber und es scheint auch sehr sicher. Obwohl die Regierung schon lange in La Paz sitzt, ist Sucre auch immer noch Hauptstadt von Bolivien!

Fruchtshake-Stand am Markt in SucreNach der Walking Tour gehen wir Markt. Dort gibt es wirklich alles an Essen was man sich vorstellen kann, aber vor allem viel Obst. Man kann sich Fruchtsäfte zubereiten lassen und auch Obstsalate, die aber eher einer riesigen Eisbombe ähneln. Wir gehen lieber Mondongo essen. Es ist das typische Gericht in Sucre. Ich hab erst ein paar Zweifel, ob es mir davon nicht komplett den Magen umdreht aber wir riskieren es. Und es lohnt sich! Selten so was gutes gegessen!

Lustigerweise haben Nic und ich bei als nächstes Ziel Uyuni und die Salzwüste dort auf dem Zettel. Trifft sich also sehr gut und wir machen uns dann zusammen auf den Weg nach Uyuni.

Sonnenuntergang über Sucre


Jacob